stARTcamp München 2013

Samstag, 20.4.2013 – ich bin tatsächlich dort gewesen. Habe mich frühmorgens in den Zug nach München gesetzt, um (relativ) pünktlich gegen neun Uhr in der Alten Münze zum stARTcamp einzutreffen. Gespannt darauf, was mich erwartet. Gespannt darauf, ob ich mich als gerade an Twitter Herantastende, weder in Museum noch Theater Arbeitende, meine sozialen Känale privat Haltende und Suchmaschinen Blockierende dort nicht völlig fehl am Platz fühlen würde.

Um die Antwort darauf vorweg zu geben: nein, ich habe mich ganz und gar nicht fehl am Platz gefühlt.  Gerade das macht ein gutes, spannendes Barcamp aus – die Vielfalt. Klar, sollte man sich für das angesetzte Thema in irgendeiner Form interessieren, aber da das Programm spontan entsteht, jeder ein Thema einbringen kann, ist im Idealfall auch für jeden etwas dabei.

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Hier ein kurzer Überblick über ‚meine‘ mixed Sessions in klassischer chronologischer Reihenfolge…

Budenzauber mit den Herbergsmüttern 

eine Session nicht nur zum Zuhören, sondern Mitmachen, mit vollem Einsatz und viel Spaß. Und herausgelockt wird Kreativität und Sätze wie #Garderobenständer haben es schwer im Edelstein-Hafen zu überleben. Ein perfekter Einstieg in die Kunst des Storytellings!

Die Herbergsmütter Ute Vogel, Wibke Ladwig, Anke von Heyl

Ein kleines Grüppchen fand sich zu einer spontanen Session ‚Wie finde ich einen spannenden Job im Kulturbereich?‘ zusammen. Wir wollten es so konkret wie möglich halten und, wie so oft, wurden begonnene Gespräche in der anschließenden Mittagspause vertieft.

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Unterhaltsam informativer Tobak nach der Mittagspause mit Frank Tentler (nö, den verlink ich jetzt hier nicht, den kennt ja eh jeder 😉 ) aus der Social Marketing Welt der Unternehmsprofis.

Was hängen blieb: Influencers. Das ist der Einstieg in die Welt des ‚Gesehen-werdens‘. Der Begriff war wie der rote Faden der Veranstaltung. Was fängt jetzt so eine Suchmaschinenblockiererin wie ich damit an? Muss ich doch mal umdenken und mich der Welt präsentieren? Ich bin noch im Entscheidungsprozess, diese neuen Infos und Eindrücke müssen sich erstmal setzen.

Hab ich übrigens erwähnt, dass ich auch, u.a. nach München gekommen bin, weil ich mich darauf gefreut habe Wibke mal wieder zu treffen, mit der ich vor vielen Jahren bei den O’Reillys zusammen gearbeitet habe 😉 ?

‚Content ist King‘!

Viviana D’Angelo und Marco Eisenack präsentieren Redaktionskonzepte und Best Practices für Museumsblogs. Und machen damit richtig Laune nicht nur die Blogs der Villa Stuck oder des Jüdischen Museums in München zu lesen, sondern locken mich zu einem Besuch der Museen bei nächster Gelegenheit. #gelungene Verknüpfung der Online- und Offline-Welt.

‚App ins Museum‘ – Augmented Reality im Museum und öffentlichen Raum. Ein echt spannendes Thema, da hätte ich noch länger … auch wenn ich quasi zu den App-Verweigerern zähle, was nicht nur der Langsamkeit und Ressourcen-Beschränktheit meines, in Smartphone-Zeitaltern gerechneten, Dinosaurier-Smartphones und seiner Un-Updatebarkeit des Android-Betriebssystems geschuldet ist. Hätte ich mir doch letztes Jahr beim Besuch der dOKUMENTA 13 eine nette kleine App gewünscht, die mir zumindest kurze Erklärungen zu den vielen Exponaten im weiten Raum der Karlsaue und anderer Außenbereiche liefert.

Hier ist ein Bereich, bei dem ich wirklich gespannt bin, wie er sich weiterentwickelt und was uns in Zukunft noch geboten wird!

Ich persönlich ziehe ein überaus positives Resümee, hoffe in Zukunft noch weitere Barcamps besuchen zu können, hab mich gefreut mit netten Menschen in Kontakt zu kommen und habe einiges an Inspiration mit nach Hause genommen!

Ein dickes Lob an alle Mitwirkenden!

…und dann war da noch

Hier gehts rein …
Frühstücksempfang. Für das leibliche Wohl wurde gut gesorgt.
Begrüßung
Social Singing mit Hasemanns Töchtern.
Das Mittagessen. Den meisten Applaus gab es übrigens, als der Programmpunkt ‚zum Mittagessen gibt es Spanferkel‘ erwähnt wurde 🙂 … war aber auch lecker.
Wo war noch gleich das Netz?
Schee wars!

7 Gedanken zu „stARTcamp München 2013“

  1. Hab gerade Deinen Blog gefunden. Schön!
    Nicht um Dich zu ärgern, aber es gab eine tolle App zur documenta. Ich konnte zwar nicht live da sein, aber durch die App habe ich doch viel mitbekommen. Vielleicht gibt es sie ja noch, dann kannst Du noch ein bisschen nacherleben und erinnern.

    1. Hallo Marcia, wie nett! Ich kenne die App, dachte aber tatsächlich an sowas wie ’stehe vor dem Exponat, finde z.B. einen QR-Code mit dem Text des Kataloges‘. Aber so oder so war ich von der letzten documenta ziemlich begeistert.

  2. Liebe Claudia!
    sooo ein schöner, zusammenfassender Blogbeitrag (jetzt weiß ich auch, was passierte, wo ich nicht mit drin sitzen konnte 😉 und vor Allem TOLL, dass Du auch als „nicht-direkt-im-Museumsgeschehen-Verwickelte“ Dein Samstagsausschlafen opfern konntest und dabei warst!
    Ich habe eine kleine Frage an Dich, weil ich sehe, dass Du uns in Deinem Text auch erwähnst , und das sogar mit Foto und Links zu unseren Seiten (*mega-super-duper-freu*:)
    Gibt es zufälligerweise mehr Fotos von unserem Vortrag? Ich bin noch so neu in sowas dass ich vor lauter Aufregung vergessen habe, jemandem meinen Fotoapparat in die Hand zu drücken und um Dokumentation zu bitten…. wenn Du noch weitere hättest, dürfte ich sie vielleicht und bitte bitte haben? Ist auch echt nur zum privaten Nutzen für mich zum Angucken und Stolzsein 😉
    Ich würde mich wahnsinnig freuen 🙂
    einen lieben Gruß und vielleicht sehen wir uns ja beim nächsten Tweetup, Startcamp, oder Ähnlichem 😉
    Vivi

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