Ibiza, Formentera – viel Meer, etwas Stadt, ein wenig Fauna

Formentera. Als ich damals das Reiseziel unseres Kreativ-Schreibworkshops las, musste ich auf die Suche nach dieser kleinen Insel im Mittelmeer gehen. Gefunden habe ich sie eine halbe Stunde mit dem Schnellboot entfernt von Ibiza, somit zu den Balearen gehörend.

Da ich so gar nicht der Partytyp bin, hatte ich um Ibiza bisher einen großen Bogen gemacht. Obwohl, wie ich feststellen konnte, Ibiza-Stadt tatsächlich recht nett ist.

Zwei Tage hatte ich mir vor der Überfahrt nach Formentera auf Ibiza gegönnt, die ich mit einer ausgedehnten Strandwanderung und dem Besuch von Ibiza-Stadt verbrachte.

Ibiza-Stadt

Formentera

Im Vorfeld hatte ich mich ein wenig über die Insel informiert, die meist als ‚Karibik des Mittelmeers‘ beschrieben wird. Zudem relativ klein und mit dem Fahrrad leicht zu entdecken. Das klang gut. Letztlich war das dann doch ein leichter Trugschluss. Viel Spaß hat das Radeln dort nicht gemacht, weil zum einen die Leihräder qualitativ fragwürdig waren und zum anderen die Hauptstraßen zwar mit Radwegen ausgestattet sind, die Autos aber sehr dicht an einem vorbei rasen. Darüber hinaus werden auch leichte Steigungen bei Wind und mieser Gangschaltung zur Qual.

Dennoch, ein paar Touren wurden gemacht und die Ziele waren ein echter Genuss. Zudem fand ich es schon gut, dass man mit dem Fahrrad, zwar mühsam, aber immerhin, die Insel tatsächlich abklappern kann.

Mein Highlight blieb aber tatsächlich die Klippenlandschaft in der Nähe unserer Unterkunft La Hacienda.

Alles in allem wäre Formentera, wenn ich ehrlich bin, nicht das Ziel meiner Wahl, um eine Woche Urlaub zu machen. Das liegt sicher daran, dass ich nicht so die reine Strandurlauberin bin und gerne ein paar Erhebungen um mich herum habe. Nette kleine Fischerstädtchen wären auch nach meinem Geschmack, die habe ich auf Formentera aber nicht zu Gesicht bekommen.

Jederzeit zurück nach Formentera würde ich allerdings in Kombination mit einem Workshop. Denn dann ist es gerade recht, dass die Insel klein ist, mit dem Fahrrad die Strände und kleinen Orte erreicht werden können und man sonst nicht viel Abwechslung braucht.

Schön war die Jahreszeit, Anfang Oktober. Tagsüber angenehm warm, das Meer noch zum Baden geeignet, aber nicht mehr so heiß, dass man in der Sonne verbrutzeln würde. Abends war ein Jäckchen vonnöten, draußen sitzen im Restaurant allerdings noch okay.

Hätte es nicht hin und wieder Wolken und Regen gegeben, dann wären die Sonnenaufgänge und der Himmel über dem Meer weit weniger spektakulär gewesen 😉 .

Und ein paar Blümchen, die gab es auch 🙂

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