Vier Hunde, Freundschaft und ein Berg an Emotionen

Sachi und Zuzu
Sachi und Zuzu

Normalerweise mache ich das nicht, crossposting von einem Blog zum anderen, und es wird auch nicht zur Gewohnheit werden, versprochen! Aber diese kleine Geschichte liegt mir am Herzen, und weil ich sie auch für meine Freundin Nan geschrieben habe, die kein deutsch kann, ist sie auf meinem englischsprachigen Blog veröffentlicht.

Irgendwann, wenn die Zeit reif ist, werde ich mal ausführlich die Geschichte meiner außergewöhnlichen Freundschaft zu Nan in den USA und wie sie zustande kam, erzählen. Heute verdrücke ich noch ein paar Tränchen, weil ich die beiden liebenswerten Greyhounds nicht mehr wiedersehen werde.

http://wp.me/p1D3vO-aW

 

 

Zuzu, Sachi, Cookie and Scooter

Talking about dogs.

Yesterday it was time for Zuzu to go. She followed Sachi too soon, who left her family two months before. And then there was Cookie, not even a year ago.

Beautiful Zuzu
Beautiful Zuzu
Zuzu
Zuzu
Sachi in sleeping mode
Sachi in sleeping mode

Zuzu and Sachi

Zuzu and Sachi
Cookie and Zuzu on the porch, waiting to go out
Cookie and Zuzu on the porch, waiting to go out

When I met my friend Nan, her husband Jeff, the four dogs and three horses two years ago for the first time, a lot of things were already changing in my life. Before I was welcomed into that lovely house on the beautiful farm, I had never really spared a thought about pets. To be honest, I knew that (most) people love their dogs above all things, but I couldn’t comprehend the connection, emotion, love or deep grief, when their pet died.

Then I met Zuzu, Sachi, Cookie and Scooter. And something happened. I wanted them to like me – well, I had to share my ‚bedroom‘ with them, so it would be better to get along 😉

Zuzu and Sachi on their favorite place
Zuzu and Sachi on their favorite place

The four dogs made it easy for me. Cookie was the most reserved, but we respected each other. Zuzu, the fragile beautiful Greyhound lady, hit straight into my heart with her warm, melancholic dark eyes. Sachi, the charming one, no chance to resist his gaze. And Scooter. Yes, we fell in love with each other. Always ready for a play with some toys, a happy playful endearing dog, loving everybody around. The day I left, he watched me out of the saddest eyes you can imagine.

The dogs teached me an important lesson of life, unconditional love.

During my second visit at the farm, I missed Cookie by just two weeks, I asked my friend how she could stand the loss of all the dogs she used to live with for so many years. You probably can imagine her answer. The joy we share, the good times we have together, the loyal friendship they show, all the good memories helping us going through the grief.

Scooter on his favorite place
Scooter on his favorite place
Scooter and Cookie waiting for the food to get ready
Scooter and Cookie waiting for the food to get ready

Taking photos of Scooter is nearly impossible. As soon as he detects a camera he is gone. You can outsmart him with a smartphone, but hey, you can also respect his aversion against cameras!

Though, selfishly, I hope to get a chance for my next attempt with the camera soon 😉

Ein ‚bayerischer‘ Tag

Wer fleißig meinen Blog liest … und davon gehe ich doch aus 😉 … hat vor kurzem in dem Artikel ‚Ein Wandertag‘ vom Projekt ‚Romantische Straße‘ gelesen, das ich gemeinsam mit einer Freundin letztes Jahr im Januar in Angriff genommen habe. Hier kann man im englischsprachigen Blog von den Anfängen lesen.

Wer eine ungefähre Vorstellung davon hat wo Augsburg liegt, hat vielleicht schon mal davon gehört, dass durch die Stadt der Lech fließt. Das ist eine schöne Sache, gibt es doch die wunderbaren Lechauen, viele unterschiedlich große Stau- und Badeseen, grüne Oasen inmitten der Stadt.

Lechstausee in Kaufering
Lechstausee bei Kaufering

Unsere nächsten zwei-drei Wanderetappen auf der ‚Romantischen Straße‘ sollten uns in ca. 50km entlang des Lechs nach Landsberg bringen. Nun ist es zwar nett, diesen wunderbaren Grüngürtel in unmittelbarer Nähe zu haben, kilometerlange Hatscher geradewegs entlang eines Flusses können sich allerdings ins Endlose dehnen. So haben wir kurzerhand beschlossen für die Strecke bis Landsberg/Lech eine Regel zu ändern: wir würden einfach aufs Fahrrad umsteigen. Nein, wir haben kein schlechtes Gewissen deswegen! Zumal Wander- und Radstrecke auf langen Abschnitten parallel verlaufen, und wer einmal an einem sonnigen Sonntag entlang einer ausgewiesenen Radlstrecke gewandert ist, weiß um das Vergnügen ständig vor von allen Richtungen heranbrausenden Bikern in Deckung gehen zu müssen.

Ausnahmsweise folgen wir mal der grünen Beschilderung für Radfahrer!
Ausnahmsweise folgen wir mal der grünen Beschilderung für Radfahrer!

So haben wir uns also für einen halben Tag unter die Radler gesellt. Und siehe da, es hat Spaß gemacht. Ich gestehe, das hat viel damit zu tun, dass die äußeren Umstände perfekt waren: bayerischer Himmel weiß und blau, eben, im Sinne von: flach, ein schnurrendes Fahrrad, das endlich mal ausfahren durfte und selbst für mich ‚von A nach B‘-Stadtradlerin lockere 50 Kilometerchen in gemütlichen drei Stunden. Ich werde doch nicht etwa noch Spaß am Wanderradfahren finden? Nee nee, ab Landsberg geht es wieder zu Fuß weiter Richtung Ziel in Füssen.

…und los gehts im Siebentischwald
Am Sonntag morgen ist man noch alleine unterwegs! Am Lochbach, kurz hinter Augsburg
Mutter-Kind-Gruppe der Albino Kühe?
Das Plätzchen war zu verlockend, um nicht eine kleine Rast einzuschieben!

Augsburg - Landsberg 11.8.13 032

Landsberg Bahnhof Romantik :-)
Landsberg, Bahnhof-Romantik 🙂

Hmmm, ja, der ein oder andere sportliche Biker wäre jetzt natürlich auch wieder zurück geradelt, aber uns in unserer ‚fahren mal schnell nach Landsberg ohne gepolsterte Radlerhosen‘-Naivität hat das völlig genügt! Autsch 😉

Mal ganz davon abgesehen, dass am Abend die volle Aufmerksamkeit gefordert war für die Jubiläumsveranstaltung 25 Jahre ‚Literatur im Biergarten‘, frei nach dem Motto des Veranstalters der Buchhandlung am Obstmarkt „Bier und Buch, das macht kluch“.

…vom Bier allein kann man ja auch nicht leben 😉

Eine Veranstaltung wie das ‚literarische Sommervergnügen im Biergarten‘ auch nur ansatzweise wiederzugeben, wäre irgendwie anmaßend. Darum nur soviel: ein charismatisch bayerischer Thomas Darchinger hat mir kunstvoll unterhaltsam vor Augen geführt, dass völlig unsinniges Geschwätz in bayerischer Mundart vorgetragen zum Schreien komisch sein kann, die traurigsten Geschichten noch anrührender werden und politisches uns nachdenklich zurücklässt. Mehr wie untermalt wurde ‚A gmade Wiesn‘ von korrespondierenden Eigenkompositionen des fantastisch passenden Rössltrios.

Ein toller Abend und passender Ausklang eines schönen bayerischen Tages!

…klar kommen noch ein paar fotografische Eindrücke 🙂

Kurt Idrizovic von der Buchhandlung am Obstmarkt in Augsburg
Kurt Idrizovic von der Buchhandlung am Obstmarkt in Augsburg
Florian Burgmayr an der Tuba
Florian Burgmayr an der Tuba
Hans Kröll, Trompete
ein etwas verwackelter (sorry) Hans Kröll, Trompete
Das Rössltrio
Das Rössltrio mit Thomas Darchinger
Bayerisches 'Biergarten candle to go' - hat den Abend durchgehalten!
Bayerisches ‚Biergarten candle to go‘ – hat den Abend durchgehalten!
Thomas Darchinger 'in äktschn'
Thomas Darchinger ‚in äktschn‘

…über wandern, reisen, lesen, schauen, reden…